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03.02.21

EU-Ausgangsstoff-Verordnung

Seit Herbst 2014 bestehen EU-weite Restriktionen bezüglich der Abgabe und des Besitzes von Chemikalien, die als Ausgangsstoffe für Sprengstoffe verwendet werden können. Diese wurden durch die neue EU-Ausgangsstoff-Verordnung 2019/1148, welche am
01. Februar 2021 in Kraft tritt, verschärft. In erster Linie betrifft das für uns den Handel mit ammoniumnitrathaltigen Düngemitteln (z.B. Kalkammonsalpeter, Hydro Sulfan usw.).

Die wesentlichen Einschränkungen und Pflichten für den Handel dieser Ausgangsstoffe sind:

  • Keine Abgabe an Mitglieder der Allgemeinheit, sondern nur im Zusammenhang mit einer gewerblichen, unternehmerischen oder beruflichen Tätigkeit.
  • Informationspflicht entlang der Lieferkette, d.h. entsprechende Deklaration eines solchen Ausgangsstoffes.
  • Überprüfung unserer Kunden bei Abgabe beschränkter Ausgangsstoffe hinsichtlich Wirtschaftsteilnehmer (z.B. Landwirt) oder gewerblicher Verwender.
  • Unverzügliche Meldung an Behörden bei verdächtigen Transaktionen (z.B. Kauf unüblicher Mengen, Kunde möchte seine Identität nicht preisgeben, etc.).
  • Meldung von Diebstahl beschränkter Ausgangsstoffe.

Die vollständige Fassung der Verordnung kann HIER heruntergeladen werden!

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